WORKSHOP BEI ALEXANDRA EVANG

Ein Workshop bei Alex war schon lange ein großer Wunsch von mir. Verständlich also, dass ich schon Wochen vorher aufgeregt war und dem großen Tag entgegen fieberte. Aber die Aufregung war völlig umsonst! Als ich ankam und mich vorstellte mit: „Hallo, ich bin die Jessy. „ , kam von Alex doch tatsächlich ein: „ Ja ich weiß.“   Puh, da war ich doch etwas baff, aber die Nervosität war weg. Und sie hatte das nicht nur so dahergesagt. Alex und Dorthe waren top vorbereitet und hatten sich über jeden von uns informiert. Dadurch herrschte eine Atmosphäre, als würde die Gruppe sich schon länger kennen. Das wunderschöne Haus von Elsa, in dem der Workshop stattfand, unterstützte dies natürlich noch

Da das Wetter leider nicht so mitspielen wollte wie gewünscht, begannen wir mit dem theoretischen Teil. Hier erzählte Alex uns einiges über die Bearbeitung und führte es an Beispielen vor. Zudem besprach sie mit uns Bilder, erklärte worauf sie besonders achtet und machte uns darauf aufmerksam auf was wir später schauen sollten. Die „Trockenübung“ sozusagen, bevor es dann richtig los ging.

Als es dann auf Elsas wunderschöner Koppel ans Knipsen ging, waren wir natürlich nicht mehr zu bremsen. Fleißig probierte ich alle möglichen neuen Blickwinkel, Anschnitte und Perspektiven aus, über welche wir vorher gesprochen hatten.  Alex gab Hilfestellungen, sah sich unsere Bilder an und gab Tipps wie man dies oder jenes verbessern könnte. Mit Elsa und ihren Pferden hatten wir natürlich die perfekten Models. Jede Pose saß und sah einfach und locker aus. Ein Traum für jeden Fotografen! Als wir von der Koppel an den Waldrand wechselten, hatten wir für ca 10 Sekunden einen Sonnenstrahl. Diese Sekunden nutzen wir alle und knipsten drauf los. 

Was ich aus diesem Workshop mitnehmen konnte, war auf jeden Fall, dass es nicht immer super Wetter geben muss, um schöne Bilder machen zu können.  Außerdem habe ich gemerkt, dass es manchmal gar nicht viel braucht, um eine schöne Stimmung zu erzeugen. Genauso wie es einfach nur wichtig ist, dass man selbst mit seinen Bildern zufrieden ist und dahinter steht.

Ich habe also nicht nur viel technisches gelernt, sondern konnte auch persönlich einiges mitnehmen. Es war ein wunderschöner Tag, der leider viel zu schnell vorbei ging. Wie würden wir Franken da ganz herzlich sagen? „Basst scho.“ 

Alexandra Evang Photography